Gerade bei mir auf der Spule: Flickwerk

Anfang des Jahres, bei dem ersten oder zweiten Spinntreffen brachte eine damalige Teilnehmerin etliche Faserproben mit. Das war sehr spannend – man konnte die unterschiedlichen Sachen mal so richtig befühlen und befummeln. Alpaka war dabei, eine Probe mit einkardiertem Angelina, BFL, Tencell usw. Für uns alle war das ganz spannend, da da auch einige Proben von amerikanischen Shops dabei waren. (Da ich dank hochallergischem Gatten keine Katzen besitze für obligatorische Katze-auf-Stoff-oder-im-Garnkörbchen-Foto, müssen halt meine Stoffmäuse als Models für euch her halten. ;-))

Am Ende des Tages bekam ich einen Teil Proben (wahrscheinlich durch mein ausgedehntes & staunendes Gesabber) behalten. Ich habe sie hübsch in einer Plastikdose verstaut und ab und an mal zur Ansicht für Freundinnen und zu Testzwecken rausgekramt, bevor ich sie (natürlich) in einer dunklen Ecke meines Faser-Vorrats-Schranks vergaß. Letztens stieß ich wieder drauf und kam auf die brillante Idee die Miniproben der Reige nach als Single auszuspinnen und später dann mit schwarzem Merino zu verzwirnen. Ich denke das gibt ein interessantes Bild und der bunte Farbverlauf korresponidert bestimmt hervorragend mit dem Schwarz.  Außerdem ist es wirklich faszinierend die verschiedenen Fasereigenschaften so direkt nachheinander zu verspinnen und vergleichen zu können. Damit war jedenfalls mein Flickwerk-Garn geboren. Und so sieht es dann auf der Spule von Aggie aus.:

Ich bin arbeitstechnisch gerade sehr eingespannt und habe wirklich schon lange nicht mehr am Rad gesponnen. Hierfür habe ich mir dann abends statt Arbeit einfach mal die Zeit genommen – ich bin immer wieder überrascht wie erholsam Spinnen für mich ist. Ich hoffe jedenfalls, dass ich das Garn bald fertig machen kann und es nicht in die Schublade zu den anderen halbfertigen Garnen wandert. 🙂

Tagged: Alpaka, Angelina, Artyarn, Ashford, Ashford Traditional, BFL, Fasern, frisch auf der spule, Garn spinnen, Gebrauchsgarn, handgesponnen, Kammzug, Spinnen, Spinnrad, wolle

Comments: 3

  1. margit Oktober 20, 2010 at 10:58 pm

    hey, ich bin gerade bei ravelry über die „Berlin spinnt“ group zu Dir gestoßen. Da oben die Fäden sind doch sehr schön geworden, so schön gleichmäßig. Ich bin noch Anfängerin und habe mir so recht und schlecht alles allein bei gebracht. Nun bin ich an einem Punkt, da würde ich gern mal zu eurem Treffen kommen? Unsere Höhle liegt gleich hinter Potsdam und da gibt es bekanntlich auch Züge, aber trotzdem ist es doch ein Weg von ca 2h für mich.
    Nun erst mal eine gute Nacht und morgen schönen lustigen Tag
    herzlichst margit

  2. Be||aDonna Oktober 21, 2010 at 2:16 pm

    Hallo Margit,

    meine Spinneinführung vor anderthalb Jahren hat auch nur ein paar Minuten gedauert, danach hab ich mich selbst reingefriemelt oder mich mit anderen über Techniken ausgetauscht. Spinnen ist halt auch viel Gefühl – manche Anfänger haben es sofort im Blut, andere müssen wirklich ackern (auch an sich selbst) und denen nützt manchmal die eloquenteste und beste Erklärung nix. 😉 Insofern mach dein autodidaktisches Spinngut mal net so runter. *grinst* Das ist bestimmt toll.
    Wenn du die Strecke nicht scheust – jetzt am Samstag treffen wir uns wieder bei mir. Für weitere Infos mail mich doch bitte über ravelry an, ja?

    Liebe Grüße

    Be||a

  3. […] fertig gesponnene Flickwerk-Garn liegt schon seit Ewigkeiten bei mir im Stash herum, zur Entstehungsggeschichte des Garns hatte ich ja schon geblogt. Mir ist eben erst aufgefallen, dass ich hier gar keine Bider davon […]

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