Wolllüstig – Spinnkurse im Herbst

Es herbstelt draußen ziemlich gewaltig, bunte Blätter fliegen am Fenster meines Arbeitszimmers vorbei und man möchte sich am liebsten aufs Sofa kuscheln, einen Tee trinken und ein wenig spinnen oder stricken. Deswegen (und da in dem Magazin Sein gerade auch noch eine Anzeige von mir für die Spinnkurse läuft) möchte ich den Tag mal nutzen, um interessierten Anfängern einen kleinen Einblick in die Spinnkurse zu geben, die ich hier in Berlin/Friedrichshain mache.  Eine genaue Auflistung der einzelnen Kursinhalte zum Spinnen mit der Handspindel gibt es zwar schon, Bilder sagen vielen aber manchmal mehr als reine Worte.  Also – wer gerne Spinnen lernen will – Augen auf und Hingelesen/-geguckt.

Termine für Spinnkurse in Berlin?

Momentan gebe ich verstärkt Einzelunterricht und setze keine festen Kurstermine, weil das von der Terminkoordination her meist einfacher ist. Viele entdecken eine neue Technik, sind Feuer und Flamme und wollen dann natürlich möglichst schnell aktiv werden und selbst Hand anlegen (kenne ich ja auch von mir selbst). Da ist es dann schwierig, erstmal weitere Meldungen von potentiellen Kursteilnehmern abzuwarten.  Und da ich als Freiberuflerin meist auch für Termine innerhalb der Woche Zeit habe, bin ich hier relativ flexibel und kann gut auf Terminwünsche von Kunden eingehen.  Vielleicht probiere ich es im neuen Jahr nochmal mit festen Kursterminen. Bis dahin könnt ihr euch gerne per Telefon oder Mail bei mir melden und einfach nachfragen. (Inzwischen gibt es auch noch die zusätzliche Möglichkeit, die Kurse direkt in meinem Shop zu kaufen.)

Spinnen lernen – was muss ich mitbringen?

Die Spinnkurse richten sich übrigens an totale Anfänger. Ihr müsst also wirklich absolut keine Ahnung von der Thematik haben. Ihr werdet von mir langsam an die Handspindel und das Spinnen von Schafswolle herangeführt. Ich habe inzwischen wirklich vielen Leuten das Handspinnen beigebracht und bisher hat es jeder geschafft am Ende das erste eigene, handgesponnene Garn glücklich-grinsend (und  ziemlich stolz ;-))  in der Hand zu haben.

Mitbringen müsst ihr (neben der Kursgebühr ;-))  gar nichts, außer euch, guter Laune, Neugierde und Handarbeitswut. Im Spinnkurs inklusive ist schon Wolle zum Spinnen, eine Handspindel aus Holz, Kaffee, Tee, Kekse zum Knabbern & eine nette und geduldige Lehrerin. Das Handwerkszeug wird anschaulich erklärt (von Nostepinne bis Haspel, Handkarden und Lazykate), wie man auf den Bildern sehen kann, habe ich auch einiges an Literatur vorrätig, durch die man in einer kleinen Pause oder anschließend hindurchstöbern kann. Wer total angefixt ist, kann auch gleich noch zusätzlich Spinnfutter erwerben, da ich auch handgefärbte Kammzüge im Angebot habe. Auf den Fotos ist eine kleine (teilweise schon verkaufte) Auswahl an von mir handgefärbten Spinnfasern zu sehen.

Spinnen lernen am Spinnrad?

Ich selbst besitze eines der alten und relativ unkompliziert zu bedienenden Ashford Traditionals. Wenn nach dem Spinnkurs noch Zeit und Energie übrig ist, kann man sich zum Ausprobieren auch gerne noch kurz ans Rad setzen. Um die Grundlagen der Spinntechnik zu begreifen ist ein langsames Arbeiten an der Handspindel für Viele anfangs geeigneter, wer allerdings unbedingt direkt nur auf dem Rad spinnen lernen will und sich das zutraut, kann das bei mir natürlich auch lernen.  Einfach melden und nachfragen.

Übrigens: Wer auf der Suche nach einem kreativen Geschenk für eine kreative Person ist, kann einen Spinnkurs natürlich auch als Gutschein verschenken. 😉

Liebe Grüße

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